Kündigung von Prämiensparverträgen

Sparkassen kündigen Prämiensparverträge.

In der letzten Zeit haben mehr als 70 Sparkassen bundesweit massenweise rentable Prämiensparverträge gekündigt. Insgesamt dürften weit über 320.000 Sparverträge gekündigt worden sein. Auch die Münchener Stadtsparkasse hat über 28.000 Prämiensparverträge gekündigt.

 

Prämiensparverträge funktionieren in der Regel so: 

Kunden erhalten neben dem Grundzins auf den insgesamt angesparten Betrag eine Prämie auf die jeweils in einem Jahr eingezahlte Summe – und diese Prämie steigt im Zeitverlauf. In vielen Verträgen bekommen die Kunden ab dem 15. Sparjahr die höchste Prämienstufe und damit 50 Prozent der in dem Jahr eingezahlten Sparbeträge als Bonus.

Die Sparkassen begründen die Kündigung der Prämiensparverträge mit den anhaltenden Null- und Negativzinsen in der EU und berufen sich bei den Kündigungen auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Mai 2019 (XI ZR 345/18), nach dem die Kündigung langjähriger Sparverträge unter bestimmten Umständen zulässig ist. Dabei handelte es sich aber um einen Einzelfall. 

 

Was viele Kunden nicht wissen:

Nicht alle Prämiensparverträge fallen unter das Urteil des BGH. Langfristige Prämiensparverträge sind nach Ansicht der Verbraucherzentralen trotz des BGH-Urteils nicht generell kündbar. Sind noch nicht alle vereinbarten Prämien ausgezahlt worden, dürften die Banken den Vertrag nicht kündigen. Dies bestätigen zwei neuere Gerichts­urteile (OLG Dresden, Az. 8 U 1770/18 und Land­gericht Stendal Az. 22 S 104/18).

Neben einer unrechtmässigen Kündigung des Prämiensparvertrages ist auch zu prüfen, ob die Banken die Zinsen falsch berechnet haben, so dass die Kunden auch daraus mehrere tausend Euro nachfordern können.
In den meisten von uns geprüften Fällen müssen die Sparkassen den betroffenen Prämiensparern von tausend bis über mehrere zehntausende Euro nachbezahlen.

 

Mit dem richtigen Plan in 3 Schritten zum Erfolg

1. Prüfen & beraten

Wir überprüfen für Sie, ob die Kündigung Ihrer Prämiensparverträge rechtens ist. Durch unsere Rechtsberatung erhalten Sie eine Einschätzung, ob Sie sich gegen die Kündigung Ihres Vertrages erfolgreich wehren können.

 

2. Widerspruch gegen die Kündigung Ihres Prämiensparvertrages

Wenn die Kündigung der Sparkasse unrechtmäßig ist, widersprechen wir der Kündigung gegenüber der Sparkasse und machen Ihre Rechte auf Fortführung des Vertrages und Auszahlung der Prämien geltend.

 

3. Verhandeln und Durchsetzen

Die Rechtsabteilungen der Banken und Kreditinstitute widersetzen sich in der Regel zunächst den Forderungen ihrer Kunden auf Fortführung des Vertrages und Auszahlung der Prämien. Erst wenn sie mit der Rechtslage durch spezialisierte Kanzleien konfrontiert werden, kommen erfahrungsgemäß Vergleichsverhandlungen in Gang. Wir führen für Sie die Vergleichsverhandlungen und holen das bestmögliche Ergebnis für Sie heraus. Falls ein Vergleich nicht zustande kommt oder wirtschaftlich für Sie nicht rentabel ist, setzen wir Ihre Forderung gerichtlich für Sie durch.

Profitieren Sie von der über 20-jährigen Erfahrung der Kanzlei plan C auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts und des Verbraucherrechts. Die spezialisierte Kanzlei hat bereits zahlreiche Sparkassenkunden, deren Verträge unrechtmäßig gekündigt wurden, erfolgreich vertreten und konnte auch schon oft im Verhandlungswege mit den Banken erreichen, dass die Prämiensparverträge fortgeführt und die Prämien ausbezahlt werden.

 
Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und lassen Sie die Kündigung Ihrer Sparkasse von uns prüfen.