Online-Trading – Anlagebetrug

Wie Sie Ihr eingesetztes Kapital von unseriösen Trading-Plattformen wiederbekommen

 

Anlagebetrug Online-Trading-Plattformen: So vermeiden Sie einen Totalverlust Ihrer Investition

In der letzten Zeit kontaktieren uns immer mehr Mandanten, die über angebliche Online-Trading – Plattformen Gelder in den Handel mit sogenannten Contracts for Differences (CFDs), binären Optionen, Forex-Trading (Währungshandel) oder in Kryptowährungen (Bitcoins u.a.) investiert und verloren haben.

Diese Online-Trading-Plattformen nennen sich u.a.:

  • BoerseFx (früher FrankfurtFx)
  • Bridgefund.io
  • Cryptopoint
  • XTraderFX
  • SafeMarkets
  • OptionStarsGlobal 
  • 24NewsTrade
  • profit-trade.com
  • 101investing
  • summitrade.co
  • hexinfx
  • Lugano Trade
  • budsFX
  • BMDX500
  • FXT Brokers
  • Solution Markets
  • Way2finance 
  • UnixBroker
  • Bitcoin Trade
  • TradersChain
  • Brokerz
  • IG Europe
  • InvesFX
  • PatronFX

Es besteht der dringende Verdacht, dass diese Internet Trading Plattformen lediglich fingierte, betrügerische Plattformen sind, die mit den investierten Anlagegeldern überhaupt nicht handeln. Die Betrüger locken ihre Kunden mit dubiosen Anlageprodukten und hohen Gewinnversprechen.


Immer eine ähnliche Betrugsmasche

Die betrügerischen Online-Trading-Plattformen gehen meist nach demselben Muster vor: Mit einer Mindesteinzahlung von nur 250 Euro werden anfänglich kleine Gewinne erzielt und damit das Vertrauen der Anleger erschlichen. Nach kurzer Zeit werden im Kundenkonto erste Gewinnentwicklungen angezeigt. Hierdurch soll der Anleger vom Finanzprodukt überzeugt werden und weitere Investitionen tätigen.

Was der Kunde jedoch nicht weiß: mithilfe einer Betrugssoftware können die Plattformbetreiber fiktive Kontobewegungen und Gewinnerlöse simulieren.

Die Anleger werden von den angeblichen Beratern per Chat-Nachrichten und Anrufen auf weitere scheinbar besonders lukrative Gelegenheiten hingewiesen, manipuliert und massiv unter Druck gesetzt, immer mehr Geld einzuzahlen.

Die Auszahlung der Gewinne wird mit fadenscheinigen Behauptungen verhindert bzw. von der Einzahlung weiterer Investitionen abhängig gemacht. So werden die Geschädigten etwa mit fadenscheinigen Ausreden, wie der Prüfung durch das Finanzamt, Verdacht auf Geldwäsche etc. hingehalten. Teilweise werden sie von einer externen Auszahlungsstelle informiert, dass der Gewinn zur Überweisung bereit stünde. Vorher müssten noch (plötzlich anfallende) Steuern oder Provision für Berater einbezahlt werden. Das sind natürlich nur Vorwände, um die Geschädigten ein weiteres Mal auszunehmen.

Sobald der Anleger misstrauisch wird oder keine Einzahlungen mehr leistet, ist für ihn niemand mehr erreichbar, Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden geblockt.

Weitere Auffälligkeiten ergeben sich bereits aus den Websiten der angeblichen Online-Trading-Broker. Die Seiten erscheinen in schlecht übersetztem Deutsch, und weisen an manchen Stellen Artefakte auf Englisch, Russisch etc. auf. Ein vollständiges Impressum ist oft nicht genannt.

Seien Sie auch vorsichtig, wenn Sie von sog. Chargeback-Anbietern kontaktiert werden, die Ihnen versprechen, Ihr Geld von den Online-Brokern zurückzuholen. Diese Chargeback-Anbieter arbeiten häufig mit den betrügerischen Cybertrading-Plattformen zusammen und sind lediglich auf weiteres Geld aus.

Die Online-Trading-Broker sind oft nicht von der BaFin oder in einem anderen EU-Land lizensiert. Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäft in Deutschland ist eine Erlaubnis der BaFin zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen, die sich trotzdem daran beteiligen, sind den Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Auch die beteiligten Banken, die es versäumten, Kontoinhaber und Geldflüsse zu prüfen, können dem Anleger schadensersatzpflichtig sein.


Mit dem richtigen Plan zum Erfolg

Sind Sie Opfer eines solchen Online-Anlagebetruges geworden, steht Ihnen die Kanzlei plan C mit einer fundierten und kompetenten Beratung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Seite.

Die Kanzlei plan C klärt Sie darüber auf, welche Schritte nun erforderlich und erfolgversprechend sind. Wir melden für Sie den Anlagebetrug bei der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) und anderen Behörden und prüfen Ihre Schadensersatzansprüche und die Möglichkeiten der Rückholung Ihrer Gelder sowie die strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs.

Um Ihre Ansprüche möglichst effektiv durchsetzen zu können, arbeiten wir in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Staatsanwaltschaften zusammen. Wir vertreten inzwischen die Interessen einer Vielzahl von Geschädigten der jeweiligen Online-Trading-Broker und erzielen dadurch eine hohe Ermittlungsbereitschaft der staatlichen Behörden.

Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwältin Tanja Nauschütz ist seit über 20 Jahren in der Vertretung geschädigter Anleger sehr erfolgreich tätig.