Geschlossene Fonds

Wann Anleger gute Chancen auf Schadensersatz haben.

Hat Ihr Fonds nicht die Erwartungen erfüllt, die Sie sich erhofft hatten?

Bei geschlossenen Fonds beteiligen sich die Anleger mit ihrem Kapital an Großprojekten, etwa an Immobilien oder Schiffen, Infrastrukturobjekten, Anlagen erneuerbarer Energien oder Unternehmensbeteiligungen.

 

Geschlossene Fonds können u.a. sein:

  • Schiffsfonds
  • Lebensversicherungsfonds
  • Immobilienfonds
  • erneuerbare Energien (Windparks, Solarparks, Biomasse- und Biogas-Anlagen)
  • Infrastrukturfonds
  • Patentfonds
  • Medienfonds
  • Hypothekenfonds

 

Anleger von geschlossenen Fonds sind unmittelbar an der Fondsgesellschaft beteiligt, d.h. sie werden zum „echten“ Mitunternehmer – mit allen Chancen und Risiken. Rechtlich sind die meisten Gesellschaften als GmbH & Co. KG organisiert.

 

Im Gegensatz zu offenen Fonds ist das Fondsvolumen vorgegeben und der Vertrieb des Fonds zeitlich befristet. Wenn alle Anteile verkauft sind, werden keine neuen Anleger mehr aufgenommen und der Fonds wird geschlossen. Anders als bei offenen Fonds sind aufgrund der langfristigen Investition Rückgaberechte oder ordentliche Kündigungsrechte des Anlegers ausgeschlossen. Da geschlossene Fondanteile als Produkte nicht an der Börse gehandelt werden, gibt es auch keinen geregelten Zweitmarkt.

 

Als Gesellschafter eines geschlossenen Fonds tragen Sie hohe typische Risiken, u.a.:

  • Totalverlust des Kapitals
  • Insolvenz der Gesellschaft
  • Gefahr von Nachschusspflichten durch gewinnunabhängige Entnahmen (Rückforderung erhaltener Ausschüttungen)
  • Haftung als Gesellschafter nach Ausscheiden aus dem Unternehmen
  • Wertverlust des Anlageobjektes
  • Änderung der steuerlichen Beurteilung des Finanzamtes und Steuernachzahlungen

 

Waren Ihnen diese Risiken nicht bekannt? Wurden Sie schlecht oder gar falsch beraten? Wer haftet für Ihren Schaden?

 

Folgende Ansatzpunkte gibt es: Beratungshaftung der vertreibenden Banken und Vermittler und Prospekthaftungsansprüche gegen die Fondsinitiatoren, Gründungsgesellschafter, Treuhänder etc.

 

Beratungshaftung von Banken und Anlageberatern

Wurden Sie bei Zeichnung Ihrer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds über die entsprechenden Risiken nicht aufgeklärt, haften der freie Anlageberater oder die Bank Ihnen auf Schadensersatz. Sie können verlangen, dass Sie so gestellt werden, als hätten Sie die Beteiligung nie gezeichnet. Dies bedeutet, dass Ihnen das investierte Kapital gegen Übertragung der Fondsanteile zurückerstattet wird.

 

Darüber hinaus haften Banken nach dem Bundesgerichtshof (BGH) Ihnen auf Schadensersatz, wenn sie Sie nicht über die von ihnen vereinnahmten Provisionen (Kick-Back) und deren Höhe aufgeklärt haben.

 

Prospekthaftung der Initiatoren/Gründungsgesellschafter

Fondsinitiatoren bzw. Gründungsgesellschafter haften für falsche bzw. unzureichende Angaben im Fondsprospekt. Denn dieser ist die Grundlage für die Entscheidung eines Anlegers. Viele verwendete Emissionsprospekte zeigen oft ein nur unzureichendes Bild der Risiken der Anlage.

Beteiligt sich der Anleger mittelbar über eine Treuhandkommanditistin an einem geschlossenen Fonds gelten diese Haftungsgrundsätze auch für die Treuhänderin.

 

Vorsicht bei Sanierungskonzepten

In Rundschreiben werden Anleger von in Schieflage geratenen Fonds häufig von der Geschäftsführung kontaktiert und Sanierungskonzepte vorgeschlagen. Die Gesellschafter sollen zur Abwendung einer Insolvenz auf Ausschüttungen verzichten, erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen oder Gelder nachschießen.

Zahlen Sie keinesfalls ungeprüft weitere Gelder ein. Es gibt Vorgaben, unter welchen Voraussetzungen solche Nachforderungen mit der gesellschaftsrechtlichen Treuepflicht vereinbar sind.

 

Mit dem richtigen Plan zum Erfolg

Wir entwerfen mit Ihnen gemeinsam die richtige Strategie, um Ihre verlorenen Investitionen zurückzuholen oder zumindest den eingetretenen Verlust so gering zu möglich zu halten. Dabei behalten wir stets die Durchsetzbarkeit Ihrer Forderung und Ihre Prozessrisiken im Blick.

 

Profitieren Sie von der über 20-jährigen Erfahrung der Kanzlei plan C auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts und der Beratungshaftung. Die spezialisierte Kanzlei hat bereits zahlreiche Fondsgesellschafter erfolgreich vertreten und ihre Schadensersatzforderungen durchgesetzt.

 

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und lassen Sie Ihre Fondsbeteiligungen von uns überprüfen.